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Praxisklasse

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Voraussetzungen

Grundsätzlich sind in der Praxisklasse Schüler, die in ihrem 9. Schulbesuchsjahr sind und durch eine spezifische Förderung mit hohen berufsbezogenen Praxisanteilen zu einer positiven Lern- und Arbeitshaltung geführt werden sollen.

Der Besuch der Praxisklasse ist freiwillig und bedarf der Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Grundvoraussetzung ist ein deutlicher Wille und Interesse des Schülers und des Elternhauses die schulischen Leistungen zu verbessern.

Unterricht

Der Unterricht in der Praxisklasse orientiert sich vor allem an den Voraussetzungen der Schüler. Wissenslücken sollen geschlossen, vorhandene Fähigkeiten und Fertigkeiten gefestigt werden.

Unterrichtsfächer: Religion/Ethik, Deutsch, Mathematik, Sachfach, Sport  (Stundentafel MSO § 11/Anlage 3)

Betriebspraktika

Die Schüler durchlaufen insgesamt 10 Wochen Praktika, die über das Schuljahr verteilt werden. Wie die Erfahrung zeigt, finden Praxisklassenschüler vor allem über das Betriebspraktikum einen Ausbildungsplatz.

Sozialpädagogische Betreuung

Das Konzept der Praxisklasse schließt auch eine besondere sozialpädagogische Betreuung der in der Klasse lernenden Jugendlichen mit ein. Nach unserer Erfahrung tragen in der Regel in der Persönlichkeit des Schülers liegende Schwierigkeiten dazu bei, dass ein zufriedenstellender Erfolg in der Schule nicht erreicht werden kann. Diese das Lernen und die Leistung hemmenden Probleme sollen von der sozialpädagogischen Fachkraft aufgegriffen und mit den Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der Schüler und den Schülern gemeinsam bearbeitet werden. Auf diese Weise soll eine neue Lernmotivation und damit verbundene Leistungssteigerung erreicht werden.
Die Praxisklasse an der Mittelschule Altdorf wird aus dem Europäischen Sozialfonds ESF gefördert: „ESF in Bayern – Wir investieren in Menschen“.
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